Rezensionen, Stricken und Co.

Lamana Nazca und stoffe.de

Seit ich nähe, also seit ziemlich genau einem Jahr, bin ich zufriedene Kundin bei stoffe.de. Ich mag die große Auswahl, die Stoffproben und die schnelle Lieferung. Und bisher war mein Blick immer nur auf das Stoffangebot und das Nähzubehör fixiert, bis mir stoffe.de diese tolle Kooperation anbot. Ja, es gibt dort auch Wolle :-)

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Mit Rellana, Schachenmayr, Rico und Lamana ist die Markenvielfalt nicht groß, dennoch bekommt man bei stoffe.de für die meisten Strick- und Häkelprojekte das passende Garn. Lamana hat mich in der Auswahl sofort angesprochen. Seit ich sie hier schon einmal zu einer Mütze verstrickt habe, bin ich begeistert von der Qualität und ich durfte mir die Lamana Nazca in einem tollen Dunkelblau aussuchen, die ich schon länger für eine Zopfmütze in der Auswahl hatte.

Lamana Nazca ist ein recht dickes Garn (Nadelstärke 7-8 mm) aus 40% Alpaka, 40% Schurwolle und 20% Polyamid. Es hat einen leicht seidigen Glanz und es ist minimal flauschig und fühlt sich herrlich weich an. Das Muster für die Mütze habe ich mir beim Stricken überlegt, denn ich finde, man muss immer erst sehen und fühlen, wie sich die Wolle beim Stricken verhält, um mehr oder weniger Zöpfe zu machen oder deren Größe anzupassen. Den Rand im Rippenmuster habe ich mit Nadelstärke 7 mm, den Rest der Mütze in Nadelstärke 8 mm gestrickt.

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Bei 60 Maschen im Anschlag passte das asymmetrische Zopfmuster über 10 Maschen perfekt, bei welchem ich die Richtung nach drei Zöpfen geändert habe. So ist eine wunderschöne, warme und weiche Mütze entstanden. Was noch sehr positiv ist: Die Wolle ist sehr anschmiegsam und kratzt kein bisschen. Mit zwei Knäuel Lamana Nazca (Lauflänge ist 50 Meter/50 Gramm) bekommt man eine lässige Mütze hin, die von toller Qualität ist und unter 10 Euro kostet. Das ist ein richtig gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Bestellen könnt ihr sie hier in 23 verschiedenen Farben und natürlich gibt es auch alle anderen Sorten von Lamana. Die nächste Stoffbestellung um etwas schöne Wolle zu ergänzen ist nicht die schlechteste Idee! Bis zum 15. März gibt es zu jeder Lamana Bestellung das Lamana-Magazin mit Strickanleitungen kostenlos dazu.

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Die Wolle für diese Mütze wurde mir von stoffe.de zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank dafür! Es war mir eine Freude!

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Stricken und Co.

Cornish Tin – Woll-Post aus Cornwall

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Schon im September habe ich einen tollen Brief bekommen. Ein kleiner Teststrang mit 25g Wolle aus Cornwall war darin und das hatte einen ganz besonderen Grund: Blacker Yarns feiert seinen zehnten Geburtstag. Und wie feiert eine Spinnerei Geburtstag? Richtig, mit einem ganz besonderen Garn extra für diesen Ehrentag. Und das ist „Cornish Tin“, ein ganz besonderes Garn mit Wolle von den zehn beliebtesten kleinen Wollproduzenten aus der Region aus einer Mischung von Alpaca, Gotland, Jacob, Shetland, Black Welsh Mountain, Mohair und English Merino. Und vor allem wird es nur ein einziges Mal hergestellt. Also etwas ganz besonderes. Zwei verschiedene Stärken – 4-ply und DK – werden angeboten und das in fünf Farben, benannt nach örtlichen Minen und ich finde, sie haben so richtig schöne Edelsteinfarben, obwohl die dort bestimmt nicht abgebaut wurden, denke ich. Die Idee ist aber schön :-)

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Leider habe ich erst nach meinem Urlaub das Staunen beendet und das Stricken begonnen. In der wunderschönen Farbe Dolcoath Turquoise habe ich eine kleine Probe gestrickt und anschließend gewaschen. Was soll ich sagen? Es hat so viel Freude gemacht, das Garn in den Händen zu haben und erst nach dem Waschen ist es richtig aufgeblüht und weicher und voller geworden. Leider ist es verständlicherweise nicht ganz günstig, so dass ich es mir nicht leisten kann, ein größeres Stück daraus zu stricken. Aber für eine tolle Mütze könnte es schon reichen.

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Happy birthday, Blacker Yarns! :-)
Alles Liebe zum Geburtstag!

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Hier geht’s zur Webseite von Blacker Yarns
Die Wolle für diesen Post hat mir Blacker Yarns zur Verfügung gestellt.

 

Allgemein, Nähen, Stricken und Co.

dies & das am Mittwoch

Neue handgefärbte Sockenwolle ist diese Woche angekommen, ich habe sie gewickelt und bin schon ganz gespannt auf das Verstricken. Gefärbt hat sie einmal mehr Anja Srol | Anja’s Farbtopf. Anja hat eine große Auswahl von verschiedenen Rohgarnen, die sie ganz nach Wunsch und zu sehr fairen Preisen färbt. Ich habe mir normales Garn in Petroltönen (wieso kann eigentlich keine Kamera petrol farbgetreu abbilden?) bestellt. Das ist zur Zeit eine meiner Lieblingsfarben. Und dann noch einen Strang Sockenwolle mit Baumwollanteil für den Mann in Hell- und Dunkelblau, welcher sich hoffentlich wie gewünscht ringeln wird.

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Ich muss mich fast schämen, aber meine Gundelsocken sind noch immer nicht von den Nadeln. Ich fürchte, die Sockenstrickzeit ist mein heimlicher Rekord. Irgendwie komme ich einfach nicht dazu, die zweite Socke zu vollenden. Ich werde jetzt aber alles geben, denn ich brauche die Rundnadel für die Ringelsocken! Mein zweites Exemplar ist mir letztlich hinter den Schrank gefallen und schlummert nun in Dunkelheit und Staub, bis ich da mal wieder drankomme. Mit einem Nadelspiel mag ich nichts mehr stricken, seit ich Magic Loop für mich entdeckt habe.

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Wo ich gerade schon mal bei Wollknäuel bin. Für meine Schätzchen habe ich eine Kommode mit drei Schubladen vom schwedischen Möbelhaus. Eine Frage an Euch hätte ich da nämlich und zwar, ob Ihr die Wolle im Schrank oder in einer Schublade auch nochmal extra verpackt? Ich habe jedes Knäuel (manchmal auch zwei) in einem Zipperbeutel aus Plastik aus lauter Angst vor den fiesen Motten. Natürlich mit dem Resultat, dass ich beim Nachschauen in den Schubladen nichts erkennen kann, weil man einfach nicht toll sieht, was sich in den einzelnen Tüten befindet. Mache ich da zu viel und unnötigen Aufwand?

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Genäht habe ich auch wieder eine Kleinigkeit und zwar eine kleine Tasche für meine Ohrhörer, die ich morgens in der Straßenbahn immer gerne als Riesenknoten aus der Tasche gezogen habe und dessen Enttüddeln meist solange dauerte wie meine Fahrt. Das war etwas unbefriedigend. Eine Suche im Internet hat mich dann zu dieser Lösung gebracht: dem Circle Zip Earbud Pouch. Ganz einfach auch für Anfängerinnen wie mich dank Foto-Tutorial und äußerst nützlich dazu.

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Ermutigt von meinem Ergebnis habe ich mich dann auch noch an einer Wende-Tasche mit Elefanten und an einem Prototypen für ein Stricknadel-Etui auf Basis des Zaubertäschchens versucht. Die Nähte sind noch etwas krumm, aber: Ich bin zufrieden :-)

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Hurra! Ein dunkelbunt Give-Away!

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Es gibt etwas zu Feiern auf dunkelbunt, und zwar inzwischen mehr als 500 Fans auf der dunkelbunt Facebook-Seite!
500 Fans sind bei Facebook ein sogenannter Meilenstein und darum natürlich ein Grund zu Feiern. Leider weiß ich nicht, wie viele von Euch dem Blog auf anderem Wege folgen, aber ich hoffe, ähnlich viele :-) Und es gibt das Blog dunkelbunt nun fast auf den Tag genau zwei Jahre lang. Was bietet sich also mehr an, als drei kleine, wollige Give-Aways*, welche hoffentlich die zukünftigen Besitzer glücklich machen? Here we go!

Wie kommst Du in den Lostopf?

Verrate mir einfach bis Samstag, den 17.01.2015 in den Kommentaren dieser Seite, welche Themen rund um’s Stricken Dir in 2015 wichtig sind, worüber Du mehr lernen oder wissen möchtest. Du kannst gerne Deinen Wunschgewinn angeben, ich versuche auf jeden Fall, das zu berücksichtigen! Bitte nur teilnehmen, wenn Du in Deutschland wohnst, sonst ist das Porto einfach zu teuer. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die 3 Glücklichen werden am Sonntag, 18.01.2015 via True Random Number Generator ausgelost und anschließend im Blog bekannt gegeben.

Viel Glück wünsche ich Euch!

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* Hier die Details zu den einzelnen Give-Aways:

  • Paket A enthält das Buch „Farbe bekennen – Stricken mit NORO-Garnen“, dazu gibt es 4 x 50 Gramm Aventica von Schachenmayr in zwei verschiedenen Farbtönen.
  • Paket B enthält das Buch „Knitting En Vogue“ von Daniela Johannsenova, dazu drei Knäule feinstes DK Alpaca Garn von Apu Kuntur in hellgrau, dunkelgrau und blau.
  • Paket C enthält das Buch „Retro stricken“ von Helga Isager sowie zwei Stränge Malabrigo Lace à 50 Gramm in der Farbe Tuareg.
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Hurra! Ich habe gewonnen!

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Der Nikolaus hat mich doch nicht vergessen, ich habe es nur leider etwas später bemerkt! Hurra! In Tichiros Weihnachts-Tombola habe ich ganz viel Glück gehabt und diese beiden Crazy Zauberbälle „Der Lenz ist da“ und „U-Boot“ gewonnen. Von der Tombola hatte ich hier schon berichtet und inzwischen sind schon über 10.000 Euro für den Tierschutz zusammen gekommen.
Noch ist es nicht zu spät: Ihr könnt noch jederzeit einsteigen und Lose kaufen für den guten Zweck und vielleicht auch, mit ein wenig Glück, für einen tollen, wolligen Gewinn in der großen Tombola. Den Link zu den Losen findet ihr auf Tichiros Webseite, oben links. In dem extra angelegten Shop kostet jedes Los nur 1 Euro! Ich wünsche euch so viel Glück, wie ich gerade hatte!

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Und weil es so schön ist und ich mich trotz übler Erkältung (mal wieder…) heute morgen so freue, hier noch ein paar persönliche Impressionen der letzten Tage.

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Das obere Foto habe ich bei Tichiro entliehen, die Rechte liegen selbstverständlich bei Martina Hees.

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Blacker Westcountry Tweed

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Meine Woll-Post aus Cornwall habe ich inzwischen fast vollständig verstrickt. Eine Mütze und Handschuhe mit doppeltem Perlmuster sind dabei entstanden. Nach der Maschenprobe habe ich ein wenig herum probiert und mich am Ende für ein schlichtes Muster entschieden, welches, wie ich finde, gut zu diesem robusten Garn passt.

Das Westcountry Tweed von Blacker Yarns ist gerade erst auf den Markt gekommen und bislang nur im Webshop zum Preis von rund 7,50 Euro für 50 Gramm zu bekommen. Das ein wenig angefilzte Tweedgarn ist in der Erstausgabe in vier Farben erhältlich und wird nur limitiert angeboten, da für diese Wolle ganz besondere Rohwolle zweier Schafrassen verwendet wird, die in der Region rund um Cornwall gezüchtet werden. Und wenn die geschoren sind, dann dauert es eben wieder, bis es Nachschub gibt. Überhaupt sind die Regionalität und die nachhaltige Verarbeitung Dinge, die sich der britische Hersteller auf die Fahne geschrieben hat. Wie ich in meinem ersten Artikel bereits geschrieben hatte, haben auch die vier erhältlichen Farbtöne eine Bedeutung und nehmen die Farben der Heidemoorlandschaften von Westcountry auf.

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Die Westcountry Tweed ist ein DK Garn und hat somit eine Lauflänge von etwa 110 Metern. Für die Wolle wird laut Etikett die Nadelstärke 4,0 Millimeter angegeben, die angegebene Maschenprobe kommt bei 10 Zentimetern auf 20 Maschen und 28 Reihen. Meine Maschenprobe habe ich mit der selben Nadelstärke, also 4,0, gemacht und bin aber auf 17 Maschen und 26 Reihen gekommen, dabei stricke ich eher fest. Die Wolle strickt sich für mich aber deutlich besser mit Nadelstärke 4,5 Millimeter, wenn es nicht nur um glatt rechts sondern um Muster geht. Dafür habe ich allerdings keine weitere Maschenprobe mehr gemacht. Nach dem extralangen Entspannungsbad war das Maß der Probe unverändert. Ein wenig hatte sich das Garn dennoch verändert: Es war etwas weicher geworden. Waschbar ist sie übrigens bei max. 40 Grad in der Handwäsche.

Tweed hatte ich, wie bereits erwähnt, noch nie verstrickt, außer einmal vor langer Zeit als Sockengarn. Das Westcountry Tweed Garn empfinde ich als sehr gleichmäßig und nicht allzu kratzig. Da hatte ich schon deutlich andere Naturgarne in der Hand und in der hauseigenen Kratzskala würde ich es als leicht bis medium einstufen. Es ist natürlich schwer zu sagen, aber auf der Haut piekst es kaum und ich kann es gut ab, was bei mir nicht bei allen Schurwollgarnen so ist. Was mir zudem aufgefallen ist, sind die eher wenigen Noppen im Garn. Das sieht man auf dem Detailfoto. Sie sind sehr klein und unauffällig in verschiedenen Farben wie türkis, gelb, pink und grün enthalten.

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Stricken lässt sich die Wolle im ersten Moment etwas sperrig, wenn man Merino und ähnliche weiche Materialien gewohnt ist. Ich stricke immer mit Holznadeln, es mag auch daran liegen. Das Maschenbild wird aber sehr gleichmäßig und schön klar. Das Stricken der Mütze und der Handschuhe hat Spaß gemacht und ich denke, ich bin nun für einen kalten Winter bestens ausgestattet. Die Westcountry Tweed könnte ich mir für eine rustikale und warme Strickjacke vorstellen, die man problemlos an kalten Tage auch draußen tragen kann.

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Weitere Informationen zum Blacker Westcountry Tweed und zu Blacker Yards

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Die verstrickte Dienstagsfrage 45/2014

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Das Wollschaf fragt heute:
Mit welcher Wolle habt ihr Stricken gelernt oder wiederentdeckt? Welche Wolle verstrickt ihr am liebsten? Hat es sich verändert, mit welcher Wolle ihr gerne strickt oder gibt es Garne, die ihr früher in rauen Mengen verarbeitet habt und nun könnt ihr nix mehr damit anfangen? Gibt es Wolle, die euch nicht ins Haus kommt?

Da es ziemlich lange her ist, dass ich Stricken gelernt habe – ich denke mal 3. oder 4. Klasse Grundschule – kann ich mich nicht mehr an die Wolle erinnern. Nur noch, dass ich mit oranger Baumwolle (70er Jahre halt) einen Topflappen gehäkelt habe und aus brauner Irgendwas-Wolle einen Teddybären gestrickt. Die Auswahl von Wolle in einem kleinen Dorf Mitte der 70er war sicher bescheiden, obwohl wir ein Geschäft mit Haushaltstextilien hatten und es dort auch Wolle gab. Der Zeit entsprechend tippe ich mal auf viel, viel Kunstfaseranteile. Egal, ich habe es damit ja prima gelernt.

Durch die 80er Jahre habe ich sehr viel gestrickt, immer inspiriert von der Zeitschrift „Freundin“. Wolle habe ich eher farblich passend und bezahlbar gekauft, denn das Geld für bessere Qualität hatte ich einfach nicht in Schule und Ausbildung. Durch die 90er habe ich nur noch Socken gestrickt, mit Regia Garnen meist. Seit einigen Jahren stricke ich wieder viel, und schaue nun auch auf die Qualität der Wolle. Das hat auch einen Grund, denn zum Wiedereinstieg habe ich mir erstmal aus einem nicht so teuren Garn einen Pullover gestrickt, zum Test, ob ich das noch kann und mag. Ich konnte und mochte, aber der Pullover fing nach kürzester Zeit an zu pillen und sah furchtbar aus.

Das passiert mir freiwillig nicht noch mal. Ich schaue mir heute genau an, woher die Wolle kommt. Bei gefärbten Garnen auch, welches Material dafür genutzt wurde. Es wird mir immer wichtiger, dass Tierhaltung, Produktion und Färbung korrekt sind und umweltverträglich. Zum Glück ist das Angebot groß und ich liebe ganz besonders Garne aus Merino und Alpaka. Nur alles, was flauscht wie Mohair, kommt mir nicht ins Haus, ich mag es einfach nicht. Mein Lieblingsgarn ist schön gleichmäßig, glatt, von satter Farbe und macht ein ebenmäßiges Maschenbild. Dann ist alles perfekt für mich.

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Die Maschen zum Glück

Madame Flamusse machte sich letztlich sehr berechtigte Gedanken um die Herkunft unserer Wolle. Grund genug, dass wir beide nun über eine Seite nachdenken, auf der wir alles Wissenswerte über die sogenannte Bio-Wolle sammeln möchten und so vielleicht auch andere Leserinnen und Leser für dieses Thema sensibilisieren können. Und vor allem möchten wir sinnvolle und nachhaltige Alternativen aufzeigen. Die ersten Ideen sind da, es gibt viel zu recherchieren und mehr dazu werdet ihr auf jeden Fall in unseren Blog lesen können. Vor allem auch, wann wir die Seite freischalten. Bis dahin wird es sicher noch den ein oder anderen Beitrag zum Thema geben, der dann später auf der neuen Seite archiviert wird und mit einer Vorstellung eines Onlineshops für Naturwolle geht es heute los.

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„Die Maschen zum Glück“ ist ein schöner Namen für einen Wollladen, aber der Name ist auch Programm. Um Frau Schmitz und Frau Schlösser, die beiden Macherinnen von „Maschen zum Glück“ einmal zu zitieren: „Wer sich ein paar Knäuel Wolle kauft, der gönnt sich den Luxus einer kleinen Auszeit. Der hat Lust auf Kreativität, freut sich auf Schönes. Der will Sinnliches erfahren – und sich nicht mit unappetitlichem Drumherum belasten. Damit Sie sich ganz auf’s Stricken mit allen Sinnen – und bestmöglich gutem Gewissen – konzentrieren können, beschäftigen wir uns mit dem Rest.“

Und das tun die beiden seit rund einem Jahr mit einer großen Leidenschaft für Wolle und für schöne Garne. Doch gerade diese Leidenschaft warf auch bei den beiden immer öfter die Fragen auf: Wo gibt es Wolle, die mit einer menschenfreundlichen und tiergerechten Produktion einhergeht? Wo finden sich Hersteller und Lieferanten, die sich dafür einsetzen – und mit deren Garnen man dennoch modische und trendige Strickwerke schaffen kann?

So wurde nach und nach die Idee zum Online-Shop geboren und viele Fragen konnten die beiden mit intensiver Recherche und Anfragen bei Lieferanten und Herstellern klären. Entstanden ist ein Shop, der die Wertigkeit und Sinnlichkeit der Garne auch im Internet vermitteln soll. Dazu legen die beiden großen Wert darauf, dass die Kunden sorgfältig ausgewählte Qualitäten zur Auswahl haben, die mit gutem Gewissen verarbeitet werden können.

„Wir bieten in unserem Online-Shop ausschließlich Strickwolle und Handstrickgarn aus 100% Naturfasern an. Und lassen uns von den Herstellern informieren, woher sie die Rohwolle beziehen und wo wesentliche Arbeitsschritte wie Färben und Spinnen erfolgen. Manche lassen sich ihre hohe Qualität auch zertifizieren, das weisen wir dann bei den Garnen entsprechend aus. Besonders unschöne Methoden während der Wollgewinnung – wie das Mulesing – sind inzwischen zwar verboten, wir lassen es uns dennoch von unseren Lieferanten noch einmal bestätigen, dass bspw. diese Methode nicht angewendet wurde. Es gibt viele kleinere und oftmals nur regional bekannte Wollhersteller, die ebenfalls wunderbare Garne in traumhaften Qualitäten anbieten. Sie stehen nicht nur für eine tiergerechte Haltung und menschenfreundliche Produktion. Diese Menschen und ihre Produkte sind an ihren jeweiligen Standorten ein wichtiger Baustein der ökonomischen und auch ökologischen Gemeinschaft. Wir möchten mit unserem Shop langfristig dazu beitragen, verantwortungsbewusste Wolllieb- haber und engagierte Wollhersteller mit ihren tollen Produkten einander näher zu bringen.“

© die-maschen-zum-glueck.de

Das Konzept und der Shop gefallen mir. Die Garne sind im Detail fotografiert, so dass man die Struktur gut erkennen kann und es gibt zu jeder Qualität eine zum Teil ausführliche Beschreibung und umfangreiche Produktinformationen mit Infos über Herkunft und Färbung. Es sind viele Naturgarne zu finden, auch zahlreiche ungefärbte und pflanzengefärbte der Firma Seehawer & Siebert. Auf jeden Fall ist der Shop einen Besuch wert und das ein oder andere Garn habe ich mir schon genauer angesehen und auf meine Wunschliste gesetzt wie das „Nordkap Wolltweed“ in blaugrün oder die Schurwolle naturgefärbt in lila (siehe Foto). Man merkt, der Winter naht ;-)

Die Maschen zum Glück
Online-Shop
Strick dich glücklich Blog

Stricken und Co.

Die perfekte IKEA Wollrestebox

Wollreste Box IKEA Tjena

Beim Stöbern in meinen Lieblingsstrickblogs habe ich bei Kiki von la wollbindung die perfekte Aufbewahrung für die vielen bunten Wollreste gefunden, die so lieblos in den Tiefen der Schubladen meiner Kommode rumlagen. Die Idee, die IKEA Tjena Box mit ihren 12 kleinen Fächern dafür zu benutzen, fand ich so toll, dass ich sie direkt mal nachgemacht und zwei Boxen in Schwarz erstanden habe. Zuhause habe ich dann alle schönen Wollreste hineingetan und siehe da, eine mehr wäre auch nicht übel gewesen. Bei einem Preis von 3,99 Euro ist das ja auch kein Problem. Sie sind in einem praktischen Format (10 x 27 x 35 cm), aus stabilem Karton mit festem Deckel und super zu stapeln. Und sie sehen wirklich fein aus. Schön, dass ich jetzt einen Grund habe, mal wieder zum schwedischen Möbelhaus zu müssen ;-)

Stricken und Co.

Socken für mich

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Tolle Farben so im Detail, oder? Leider sind die Socken aus der wunderschönen Sockenwolle von Wollrad (Dawanda-Shop) nicht ganz so toll geworden, was nicht an den Regenbogenfarben liegt, sondern an dem so verschiedenen Verlauf bei den beiden Socken. Sie sehen sich eher wenig ähnlich. Und das, wo ich doch so gerne genau gleiche Socken und Verläufe mag. Wie kann denn sowas passieren? Gestrickt habe ich ein einfaches, breites Rippenmuster. Ein paar Mal habe ich nun sehr farbenfrohes Garn verstrickt, muss aber feststellen, dass ich doch lieber uni oder Ton-in-Ton Garne verstricken mag.

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Ein weiteres Paar Socken ist auch noch fertig geworden, und zwar Sneaker-Socken aus Lana Grossa Meilenweit. Die Kombination aus Grau und Türkis hat mir auf dem Knäuel sehr gut gefallen, leider waren aber die Farbwechsel sehr kurz und unruhig, so dass das Muster nicht so toll geworden ist. Streifiger hätte ich es schöner gefunden. Aber egal, sie machen beide warme Füße und vor allem sind mal wieder zwei Knäuel aus dem großen Vorrat verbraucht ;-)

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