Weihnachtlicher Apfel-Joghurt-Gugelhupf mit Karamell-Guss

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Der Nachmittag war nass und grau und es fehlte etwas Leckeres zum Kaffee. Also musste ein Kuchen her. Nichts aufwendiges oder tortenähnliches und gleichzeitig auch keinen gewöhnlichen und schnöden Sandkuchen. Im Klitzeklein Blog habe ich das passende Rezept gefunden: Apfel-Joghurt-Gugelhupf.
Ein wirklich einfacher und unglaublich leckerer Rührkuchen, herrlich saftig und weihnachtlich mit einer ordentlichen Prise Zimt und Ingwer. Das eigentliche Geheimnis befindet sich aber im Teig: brauner Zucker, Apfelmus und Vanille-Joghurt. Daniela Klein bezeichnet ihn als das famoseste und einfachste Apfelkuchenrezept des Universums. Da ist was dran :-) Interessant ist auch das Topping. Als „Guss aus gebräunter Butter“ würde ich ihn nicht bezeichnen, sondern als super leckeren Butterkaramellguss. Das ist eine für mich neue Variante und passt ganz prima zum Kuchen. Nur bei den Pecannüssen musste ich passen. Sowas hatte ich leider nicht, dafür gibt es meinen Kuchen jetzt mit gehacken Mandeln.

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Ändern würde ich beim nächsten Mal nur zwei kleine Dinge. Die Mandeln würde ich etwas anrösten, wenn ich bis dahin keine Pecannüsse finde, und ich würde auf jeden Fall weniger Zucker in den Teig machen. Ansonsten: Beide Daumen hoch! Den Kuchen wird es nun öfter geben!

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Rezept
Apfel-Joghurt-Gugelhupf mit einem Guss aus gebräunter Butter

Kitchen Love: Sommer, Sonne, Sirup

Das leckere Rezept für den Zitronen-Ingwer-Minze-Sirup habe ich natürlich nicht erfunden, sondern ganz prima nachgekocht. Zucker habe ich etwas weniger genommen. Außerdem sind die Fotos so toll! Ich kann es nur empfehlen und das Rezept dazu gibt es hier bei Christine:

christine funck

Nachdem wir den Sirup ausgiebig getestet haben, kann ich dieses Rezept absolut weiter empfehlen. :)

Zitronen-Ingwer-Minze-Sirup

Zutaten:

1 l Wasser

1 kg Zucker

100g Ingwer

8 unbehandelte Zitronen

1 Bund frische Minze (ca. 80g), tendentiell eher etwas weniger

Zubereitung:

Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden. Dann Wasser, Zucker und Ingwer 10 min. köcheln lassen und gelegentlich umrühren.

Die Schale von den Zitronen abreiben und dann den Saft auspressen. Die Minze waschen. Danach alles zum Zuckerwasser geben. Abkühlen lassen. Die Flüssigkeit abseihen, nochmal aufkochen und dann direkt in saubere Flaschen (randvoll) füllen. Diese kurz auf den Kopf stellen.

Kühl aufbewahren.

(Quelle: Zeitschrift Landlust)

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Strawberry Cheesecake mit Erdbeerpüree und Sahne

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Heute stand zur Abwechslung mal wieder Backen auf dem Programm. Etwas mit Erdbeeren sollte es sein, lecker natürlich und gut vorzubereiten. So habe ich meinen Lieblings-Käsekuchen etwas aufgepimpt zu einer tollen und fruchtigen Erdbeere-Variante. Etwas ähnliches hatte ich im Internet gesehen und wie immer ist die Mischung aus allen möglichen Rezepten am Ende ganz prima geworden.
Hier das Rezept:

Für den Käsekuchen (26-28 cm Springform)
200 g Butterkekse
100 g Butter
4 Eier
800 g Doppelrahm-Frischkäse
200 g Zucker
125 ml flüssige Schlagsahne
50 g Speisestärke
1 TL Zitronenabrieb, etwas Zitronensaft

Butterkekse im Mixer oder in einem Gefrierbeutel (mit dem Nudelholz oder so) fein zerkrümeln. Mit geschmolzener Butter zu einem krümeligen Teig verarbeiten und wirklich fest in die gefettete Springform drücken. Eine Weile kalt stellen.
Währenddessen die Käsemasse zubereiten. Den Zucker mit den Eiern aufschlagen und Frischkäse, Sahne, Speisestärke und Zitrone zufügen. Zu einer glatten Masse verrühren und in die Springform füllen. Wer mag, kann an dieser Stelle schon ein paar pürierte Erdbeeren in die Käsemasse geben. geschmacklich wirkt sich das aber kaum aus, die Farbe des Kuchens wird allerdings dunkler.
Bei 175 Grad etwa 70-80 Minuten backen. Wird der Kuchen oben zu dunkel, einfach mit Alufolie abdecken und weiterbacken. Den Käsekuchen aus dem Ofen nehmen und nach 10-15 Minuten einmal vorsichtig mit dem Messer den Rand von der Form lösen. Komplett auskühlen lassen und samt Form in den Kühlschrank stellen. Dort kann er sich in Ruhe setzen, bevor er aus der Form darf. Das dauert ein paar Stunden oder bis zum nächsten Morgen, wie man mag und ihn braucht.

Für das Topping
1 Becher Schlagsahne
1 Päckchen Sahnesteif
500 g frische Erdbeeren
2 EL Puderzucker
1 EL Zitronensaft

Die Erdbeeren waschen und säubern, eine gute Handvoll für die Deko zur Seite legen. Den Rest Erdbeeren mit Zitrone und Puderzucker mit dem Mixer oder dem Pürierstab zu einem sämigen Püree mixen. Die Sahne mit Sahnesteif fest aufschlagen und auf dem Käsekuchen verteilen (nicht zu glatt). Erdbeerpüree darüber verteilen und mit ganzen oder halbierten Erdbeeren dekorieren.

Mein Cheesecake auf dem Foto ist eine Miniaturausgabe, die beim Backen der großen Springform übrig geblieben und zuzusagen „vorab“ entstanden ist, während das Original noch im Kühlschrank schlummert. Einfach nur lecker!!!

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Was koche ich bloß morgen?

Vielleicht mal Nudeln?
Unsere zwei bestellten Spezialitäten-Pakete mit De Cecco Pasta sind angekommen und ich denke, das dürfte ein Jahresvorrat sein. So viele verschiedene Formen, dazu San Marzano Tomaten, Reis, Olivenöl und Tomatensugo. De Cecco ist schon immer unsere Lieblingsnudelsorte, dafür bezahlen wir auch gerne mehr. Bei dem Angebot für die beiden Pakete konnten wir nicht widerstehen und nun freue ich mich auf viele neue italienische Rezepte.

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Kürbis-Karotten-Süppchen mit Hähnchenspieß

Dieses ungemütliche und nasse Wochenende ist die passende Zeit, noch einmal diese leckere Suppe zu kochen und den Rest meines Kürbis zu vernichten. Sie schmeckt superlecker, geht ganz schnell und darum hier mal mein Rezept.

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Kürbis-Karotten-Süppchen
( 4 Personen)

ca. 500 g Hokkaido Kürbis
250 g Karotten
1 große Zwiebel
etwas Ingwer und Knoblauch
1 l Gemüsebrühe
2 EL Öl
Salz, Pfeffer, Paprika, Curry, etwas Zitronensaft und Chilli
Kürbiskerne, Petersilie und etwas Sahne etc. zur Dekoration
2 Hähnchenbrust-Filets

Den Kürbis halbieren, die Kerne und den Stilansatz entfernen und in kleine Würfel schneiden. Die Karotten putzen und ebenfalls in Stücke schneiden. Die fein gewürfelte Zwiebel mit ein wenig Knoblauch und etwas Ingwer (ich reibe beides auf einer feinen Reibe in den Topf) im Öl anbraten und Kürbis und Karotten zugeben. Zusammen ein paar Minuten anschmoren.

Mit der Gemüsebrühe aufgießen und etwa 15 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit das Hähnchenfilet waschen, trockentupfen und in Streifen schneiden. Die Filetstreifen mit Salz, Pfeffer und etwas Chilli würzen und auf Spieße fädeln. Während die Pfanne heiß wird, die Kürbissuppe pürieren und mit Salz, Pfeffer, Curry, Paprika, Zitronensaft und Chilli kräftig abschmecken. Ich nehme statt Paprika und Chilli gerne ein Gewürz aus der türkischen Küche: Pul Biber. Das sind kleine Paprika-Plättchen mit gewisser Schärfe und die passen zu so vielen Gerichten ganz hervorragend.

Die Spieße in etwas Öl schön knusprig und braun anbraten. Die Suppe in Teller oder Schalen füllen und mit etwas Sahne, Kürbiskernen, Kräutern und natürlich dem Hähnchen-Spieß dekorieren.

Lasst es Euch schmecken!

Letzte Ernte

Das schöne Wetter heute bescherte uns nochmal eine wohl letzte Ernte vom Balkon. Nochmals viele Datteltomaten und jetzt auch endlich Paprika.
Ob der Rest auch noch reif wird, weiß ich nicht. Wenn es noch etwas warm und trocken bleibt, werde ich noch Paprika bekommen und unreife Tomaten gibt’s auch noch eine Menge.
Den Basilikum habe ich heute schon rein geholt und ans Küchenfenster gestellt. Schade, dass das Balkonjahr nun zu Ende geht. Es blüht noch einiges sehr üppig wie der Enzian-Salbei, das Schmuckkörbchen und der Sommerflieder. Mit Herbstpflanzen habe ich also noch ein wenig Zeit.

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Bald gibt’s Tomaten

Ganz langsam tut sich was im Tomaten- und Paprikabeet. Ausgesät am 13. März haben nun die Paprika „Toscana“ und die San Marzano Tomaten ihre volle Größe erreicht, hängen voller Früchte und ganz langsam kommt etwas Farbe in’s Spiel. Auch an der schwarzen Cherrytomate, die ich mir beim Biohof mitgenommen hatte, hängen ein paar Tomaten.
Mit den selbstausgesäten San Marzano Tomaten bin ich total zufrieden. Sechs Samen haben zwar 6 Euro gekostet, dafür sind alle angegangen und super kräftig und voller Rispen. Ich finde, sie sind noch immer ein Urwald, dabei habe ich kiloweise Grün herausgeschnitten. Ich habe vier Pflanzen behalten von den sechs und jede hat sicher fünf Rispen à 10 Tomaten. Wenn die alle rot und reif werden, dann gibt es hier wohl jeden Tag Tomaten ;-)
Die beiden ersten werden grad orange. Überhaupt sind sie kleiner geblieben, als ich vermutet habe. Sozusagen San Marzano Datteltomaten. Vielleicht liegt es an der Kübelhaltung. Bin gespannt, wie sie schmecken werden!

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Hallo Tomate

Obwohl draußen noch immer Schnee liegt und für die kommende Nacht -11 Gead bei eisigem Ostwind angesagt sind, tut sich etwas in meinem kleinen Gewächshäuschen. Die ersten Pflanzen sind gekeimt. Von den sechs Tomatensamen sind alle aufgegangen und zudem schon mal drei von den weißen Schmuckkörbchen. Der Rest schlummert wohl noch ein paar Tage und wartet auf besseres Wetter.

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Mangold Pasta-Soße

Diese Pastasoße mit Mangold ist zu einem meiner liebsten Rezepte geworden, wenn es mal schnell und simpel gehen soll. Mangold als Gemüse kannte ich früher nur vom Namen. Erst als er mir bei meinem wöchentlichen Einkauf auf den Biohof immer wieder auffiel, vor allem die Sorte mit den bunten Stengeln, habe ich einfach mal ein wenig mit nach Hause genommen und nach Rezepten gesucht. Die Soße war mein erster Versuch in Sachen Mangold und gleich ein Volltreffer! Ein weiteres, leckeres Rezept ist eine Mangold-Tortilla, welches ich mir sogar selbst ausgedacht habe. Das aber ein anderes Mal. Hier erstmal das Rezept für die Soße:

Mangold-Pasta-Soße

500 g Mangold
2 EL Butter
1-2 Knoblauchzehen
250 ml Sahne
1 EL Senf, mittelscharf
1 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer
etwas Gemüsebrühepulver zum Abschmecken

Die Butter in einer Pfanne bei gemäßigter Hitze schmelzen und den gehackten Knoblauch zugeben. Mangold fein schneiden, auch die Stengel, und in der Knoblauchbutter min. 10 Minuten sanft schmoren lassen.
Senf und Tomatenmark zugeben und alles mit der Sahne auffüllen. Mit Salz, Pfeffer und Brühepulver abschmecken und nochmals 10 Minuten köcheln lassen. Im Originalrezept kamen noch Tomatenwürfel hinzu und Muskatnuss.
Auch Paprikapulver, mild oder scharf, passen sehr gut. Dazu Bandnudeln oder Spaghetti kochen.
Guten Appetit!

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Königsberger Klopse

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Gestern gab es mal wieder einen Klassiker. Hier das Rezept:

Königsberger Klopse
Hieraus einen Hackfleischteig zubereiten und etwa 4 cm große Hackbällchen formen:
500 g gemischtes Hackfleisch
1 eingeweichtes Brötchen
1 große Zwiebel, fein gehackt
2 Eier
2 EL Semmelbrösel
Salz, Pfeffer

Eine Brühe aus folgenden Zutaten leicht zum Köcheln bringen:
1, 5 l Fleischbrühe
1 gehackte Zwiebel
Salz, 1 Lorbeerblatt
5 Körner Piment
6-8 Pfefferkörner

Die Hackbällchen in die Brühe geben und ca. 20 Minuten garen. Nach 10 Minuten Kochzeit einfach nur noch weiter in der Brühe ziehen lassen. Inzwischen die Soße zubereiten mit:

4 EL Butter
3 EL Mehl
1 EL Zucker
frischer Zitronensaft
1/2 Becher Sahne
1/2 l Brühe von den Klopsen
Kapern
Salz, Pfeffer

Für die Soße die Butter erhitzen und Mehl darin anschwitzen. Mit der Brühe unter ständigem Rühren ablöschen. Kapern, Sahne und Gewürze zugeben und nicht mehr kochen lassen.
Mit Zitronensaft abschmecken. Die Klopse in die Soße geben und nochmal ziehen lassen. Mit Petersilie betreuen.

Lasst es Euch schmecken!