Ja, doch. Weiter geht’s! ;-)

Sommer2015

Still und heimlich habe ich mich den Sommer über rar gemacht und dunkelbunt in eine längere Blogpause geschickt. Zum Glück ging es ja nicht nur mir so, denn immer wieder begegneten mir beim Lesen Sätze wie „müde“, „keine Ideen mehr“, „kreatives Loch“ und ähnliches. Genau so ging es mir. Viel Stress und ein gigantischer Umzug im Job, unglaublich fieser Erbstress beim Herzensmenschen, viel mehr brauchte es gar nicht, damit die Luft entgültig raus war und die Kreativität sich irgendwohin verkrochen hatte. Im Sommer habe ich auch recht wenig gestrickt, so gab es auch einfach nichts zu berichten, was ich für berichtenswert hielt. Ich habe statt dessen Nähen gelernt. Ich habe auch überlegt, ob ich überhaupt weitermachen mag mit dunkelbunt, aber wie man sieht, mag ich ja doch noch irgendwie. Yep!

Nun ist der September rum und der Sommer 2015 Geschichte. Ein paar Tage Auszeit am Ende im wundervollen Den Haag haben sehr gut getan und zum Glück war es dort auch sehr inspirierend. Die Probleme sind zwar nicht weniger geworden, aber mit etwas Abstand erscheint alles etwas einfacher. Das Strickzeug ist wieder hervorgekramt, und sogar die erste Wollbestellung ist auf dem Weg. Als ob ich keine Wolle hätte zuhause. Schon, aber eben leider nicht die passende. Neben einem Wanderling von Isabell Kraemer, den ich angefangen habe aus eisblauem Seiden-Alpaca-Garn von DROPS, habe ich ein Tuch fertig bekommen. Und zwar den Stripe Study Shawl von Veera Välimäk. Ein Foto kommt die Tage.

Neue Pläne gibt es für einen Schal. Habe ich schon ewig nicht mehr gestrickt und vor allem keinen für mich. Als ich den Willamette bei Brooklyn Tweed im Herbst-Look-Book gesehen habe, juckte es in den Fingern. Auch genau in dieser Farbe und natürlich das voluminöse Modell muss es sein. Warm und viel muss er sein. Und auch etwas kuschelig. Mein Garn habe ich in einem kleinen aber feinen Shop gekauft, den ich letztlich neu für mich entdeckt habe: Ruppert Garne. Neben Eigenmarken vertreibt Sabine Ruppert dort Garne von Madelinetosh, The Fibre Company und Blacker Yarns. Entschieden habe ich mich für die RUPPERT Soft Donegal in der Farbe clare, dazu noch etwas RUPPERT Coast in amber für eine Mütze. Ich bin gespannt, ob es die richtige Wahl war. Sie kommt in den nächsten Tagen bei mir an.

Dann so am Rande und zum Schluss dieses Posts: Ich brauche mal ein paar Tipps gegen fiese Kleidermotten. Es flatterten zu meinem Entsetzen doch echt ein paar bei uns in der Wohnung umher. Hattet ihr schon mal welche und was habt ihr dagegen getan? Vor allem, wie findet man sie?

anyusha-bis bald

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4 Gedanken zu “Ja, doch. Weiter geht’s! ;-)

  1. madameflamusse schreibt:

    Da hast Du ja einiges vor :-D – gegen Motten gibts so Fliegen, aber so ein Set kostet mind. 100 € je nach Fläche nochmehr.

  2. Carina schreibt:

    Wie schön, dass Du wieder da bist! Und vor allen Dingen mit so wunderbaren Projekten!
    Motten hatten wir vor Jahren (in einem Bademantel, der vergessen hinter der Tür hing …) und mit Lavendel bin ich sie schnell und komplett los geworden. Kleine Gelee-gefüllte Schmetterlinge, die ich bei dm gekauft habe. Roch dann zwar nach „altem Mensch“ (Zitat des Sohnes) aber erfüllte seinen Zweck. Seither hängt so ein Ding dauerhaft im Wäscheschrank und Wolle ist doppelt gesichert in Zip-Bags und Plastikkisten. Ab und an treffe ich eine Motte (was bei Haus und Garten wohl normal ist) aber überfallen haben sie uns nie wieder.
    Liebe Grüße, frohes Bloggen – Carina.

  3. Strickspleen schreibt:

    Bloß nicht aufhören, Viele haben mal längere Blogpausen, ich finde das gar nicht schlimm.Mit Motten habe ich -toitoitoi- noch keine Erfahrung, verteile aber jedes Jahr viel Lavendel aus meinem Garten in meinen Wollaufbewahrungen. Allerdings mag ich den Geruch auch sehr gerne.

  4. olischowskis schreibt:

    Ich hab noch einen Tipp gegen Motten: Einfrieren!
    Befallene oder verdächtige Sachen in einen Gefrierbeutel und für ein paar Tage in die Tiefkühltruhe, danach dann ganz normal waschen. Das macht der (moglicherweise vorhandene) gefräßige Nachwuchs der Motten nicht mit, und damit ist das größte Problem schon mal gelöst.
    Vorbeugend Lavendel oder Sandelholz zu den Wollsachen legen und immer mal wieder ‚bewegen‘. Motten mögen es ruhig, und du entdeckst schnell, wenn sich welche zu dir verirrt haben. Meine Wintersachen schichte ich alle paar Wochen um, auch im Sommer. Neue Wolle zum Spinnen kommt bei mir zuerst vorsichtshalber in die Kühltruhe, wird dann im Gefrierbeutel gelagert und nach dem Spinnen sowieso gewaschen. Wolle in ziplock-Beuteln gelagert So hab ich seit Jahren Null Mottenfraß, auch wenn sich natürlich immer mal wieder welche von draußen reinschleichen.

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