Die verstrickte Dienstagsfrage 18/2014

Die heute Frage vom Wollschaf: Mich interessieren die Antworten 
zu folgender Frage, weil ich selber immer wieder Sachen dazwischen 
habe, die ich, obwohl sie gut gelungen sind, nicht so gerne oder 
eigentlich gar nicht tragen mag, und bei anderen sieht immer 
alles so toll aus. Also bitte, Hand aufs Herz und ganz ehrlich 
zu euch selber sein.
Wieviel Prozent von euren selbstgestrickten Sachen tragt ihr:
 - sehr gern und oft
 - nur selten
 - leider nie
Und…habt ihr schon sehr viel geribbelt ?
weil es ja so ist wie im "richtigen" Kleiderschrank. 
Man wollte es haben, es ist auch gut geworden aber man zieht 
es trotzdem nicht an, oder der 47ste von 112 Schals wurde 
schon sehr lange nicht mehr getragen….

Allein die Frage lässt mich aufatmen. Es geht anderen also genau wie mir und auch sie fragen sich, ob das so richtig sein kann. Man strickt Abend um Abend, Masche um Masche. Und irgendwann ist das Prachtstück fertig. Genau in der Wolle, die man sorgfältig ausgesucht hatte und alles passt. Es sieht gut aus und die Freude ist groß, die vielleicht neue Technik beherrscht. Das Foto davon für den Blog ist gut geworden. Aber dann…

Ich muss zugeben, so manches Tuch habe ich einfach nur gestrickt, das Ganze auch wirklich genossen und Freude daran gehabt. Und es am Ende doch nicht getragen. Weil es mir vom Stil her einfach nicht zusagt. Oder die Farbe doch nicht so meine ist. Oder ein Detail toll zu stricken war, aber nicht zu mir passt. Egal! Aufribbeln gab es bei mir auch schon, aber über die meisten Strickstücke musste ich mir keine großen Sorgen machen. Sie haben sehr schnell neue und zufriedene Besitzer gefunden. Ich würde mal sagen, es ist so aufgeteilt: 1/3 für mich, 2/3 wird adoptiert oder ist gleich für eine andere Person gedacht. Das gilt für die eher kleinen Teile wie Schals, Mützen, Tücher, Socken und Co. Pullover oder Jacken stricke ich seltener und mit viel weniger Experimenten und auch nur für mich. Das muss schon passen, sonst fange ich wieder von vorne an.

Aber im Großen und Ganzen halte ich es einfach mit dem alten Spruch: „Der Weg ist das Ziel“. Das gilt ganz sicher auch beim Stricken.

Die verstrickte Dienstagsfrage vom Wollschaf

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