Freitags-Füller #367

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1.   Es hat Spaß gemacht, mal wieder richtig schöne Frühlings- und Sommerkleidung zu shoppen.

2.   Eine Weile hatte ich nicht so die Meinung zu dem Thema.

3.   Ich habe gedacht, bin ja nicht mehr 20 und es ist ja nicht so wichtig, in was man sich hüllt.

4.   Aber immer nur schwarz und schlicht und unauffällig? Besser nicht.

5.    Espresso Tonic? Was soll das sein? Nie gehört und hört sich auch nicht so lecker für mich an.

6.    Immer wichtiger geworden in den letzten Jahren sind mir wunderbar bequeme Schuhe an den Füßen.

7.   Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Kochen und ein leckeres Abendessen, morgen habe ich den Wochenmarkt mit Blumen- und Kräuterkauf geplant und Sonntag möchte ich endlich mal wieder ein T-Shirt nähen!

Danke Barbara für den heutigen Freitags-Füller! Zu ihrer Seite Scrap-Impulse geht es HIER LANG.
Wenn ihr mitspielen wollt, könnt ihr die Fragen gerne auf euren Blogs beantworten und in Barbaras Kommentaren verlinken.

Lamana Nazca und stoffe.de

Seit ich nähe, also seit ziemlich genau einem Jahr, bin ich zufriedene Kundin bei stoffe.de. Ich mag die große Auswahl, die Stoffproben und die schnelle Lieferung. Und bisher war mein Blick immer nur auf das Stoffangebot und das Nähzubehör fixiert, bis mir stoffe.de diese tolle Kooperation anbot. Ja, es gibt dort auch Wolle :-)

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Mit Rellana, Schachenmayr, Rico und Lamana ist die Markenvielfalt nicht groß, dennoch bekommt man bei stoffe.de für die meisten Strick- und Häkelprojekte das passende Garn. Lamana hat mich in der Auswahl sofort angesprochen. Seit ich sie hier schon einmal zu einer Mütze verstrickt habe, bin ich begeistert von der Qualität und ich durfte mir die Lamana Nazca in einem tollen Dunkelblau aussuchen, die ich schon länger für eine Zopfmütze in der Auswahl hatte.

Lamana Nazca ist ein recht dickes Garn (Nadelstärke 7-8 mm) aus 40% Alpaka, 40% Schurwolle und 20% Polyamid. Es hat einen leicht seidigen Glanz und es ist minimal flauschig und fühlt sich herrlich weich an. Das Muster für die Mütze habe ich mir beim Stricken überlegt, denn ich finde, man muss immer erst sehen und fühlen, wie sich die Wolle beim Stricken verhält, um mehr oder weniger Zöpfe zu machen oder deren Größe anzupassen. Den Rand im Rippenmuster habe ich mit Nadelstärke 7 mm, den Rest der Mütze in Nadelstärke 8 mm gestrickt.

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Bei 60 Maschen im Anschlag passte das asymmetrische Zopfmuster über 10 Maschen perfekt, bei welchem ich die Richtung nach drei Zöpfen geändert habe. So ist eine wunderschöne, warme und weiche Mütze entstanden. Was noch sehr positiv ist: Die Wolle ist sehr anschmiegsam und kratzt kein bisschen. Mit zwei Knäuel Lamana Nazca (Lauflänge ist 50 Meter/50 Gramm) bekommt man eine lässige Mütze hin, die von toller Qualität ist und unter 10 Euro kostet. Das ist ein richtig gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Bestellen könnt ihr sie hier in 23 verschiedenen Farben und natürlich gibt es auch alle anderen Sorten von Lamana. Die nächste Stoffbestellung um etwas schöne Wolle zu ergänzen ist nicht die schlechteste Idee! Bis zum 15. März gibt es zu jeder Lamana Bestellung das Lamana-Magazin mit Strickanleitungen kostenlos dazu.

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Die Wolle für diese Mütze wurde mir von stoffe.de zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank dafür! Es war mir eine Freude!

Wollmeisen in Bielefeld gelandet

So langsam wird es Zeit für den Frühling. Draußen ist es zwar noch trübe und grau, dafür tut sich etwas in meinem Bielefelder Lieblingswollshop knit&purl. Die Frühlingsgarne haben Einzug gehalten und mit ihnen eine kleine Sensation: Die Wollmeise hat ihren Weg zu uns in die Stadt gefunden.

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Nur wenige Händler in Deutschland haben Rohrspatz & Wollmeise im Programm, einer davon ist ab sofort knit&purl in der Bielefelder Altstadt, quasi direkt gegenüber vom Leineweber-Brunnen. „Noch sind nicht alle Farben eingetroffen, wir räumen noch ein“, erzählt Birgit Fuchs, die Inhaberin von knit&purl. Mit einer kleinen Auswahl aus den unzähligen Wollmeise-Farben in den Qualitäten Pure und Lace möchte sie nun schauen, wie sich die Wolle im Sortiment ihres wunderschönen Ladens macht.

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Die Besuche dort sind immer etwas Besonderes, es ist sehr einladend und gemütlich. Schon beim Betreten des großzügigen Verkaufsraums merkt man, dieser Laden hat eine ganz spezielle Atmosphäre und strahlt Ruhe und Wärme aus. Und es fällt auf: Keine übervoll gepackten Regale mit Wolle der üblichen Hersteller, sondern von Birgit Fuchs ausgewählte Garne, die ihrem Konzept von nachhaltiger und natürlicher Produktion folgen, oft handgefärbt, aber dennoch bezahlbar. Modische Garne mit dem gewissen Etwas und einer entsprechenden Qualität, wie auch ansprechende Einsteiger-Garne zu günstigen Preisen.

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Einiges an Überzeugungsarbeit braucht es schon, denn nicht jeder Kunde ist sofort bereit, für ein hochwertiges Garn auch mehr zu bezahlen, erzählt Birgit Fuchs. Nach nunmehr einigen Jahrzehnten des Strickens kann ich für meinen Teil aber nur zustimmen. Nichts ist schlimmer, als unzählige Stunden an einem Teil zu arbeiten, das nach drei Mal tragen und einer Wäsche reif für die Kleidertonne ist. Ich überlege mir inzwischen sehr gut, was ich machen möchte und suche mit Bedacht ein passendes Garn dazu, an dem ich lange Freude habe. Was mich dann auch direkt in den Laden zum neuen Wollmeise-Angebot führte, nachdem mich der Newsletter von knit&purl mit den tollen Neuigkeiten erreicht hatte.

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Neben dem neuen Wollmeise Garn gibt es aber natürlich auch noch viele andere Marken, die mir dort sehr gefallen. Geilsk ist eine davon. Tolle Qualität und tolle Farben! Ihr ganzes Wollangebot hat Birgit Fuchs auf ihrer Webseite gelistet. Dort erfahrt ihr auch über aktuelle Termine wie den anstehenden „Look&Tell“ in der kommenden Woche oder über Neues im Shop. Ein paar Entwürfe von Birgit Fuchs könnt ihr ab sofort auch bei ravelry bewundern. Und bei Fragen zu Wolle und Projektideen, zu Anleitungen oder jeglichen anderen Strickfragen gibt es auch immer eine kompetente Beratung vor Ort.

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Wie ihr euch sicherlich denken könnt, mit leeren Händen bin ich nicht nach Hause gegangen. Mein Geburtstagsgeld habe ich gut angelegt und wenn alles fertig ist, was ich gerade so auf meinen Stricknadeln habe (mein Vorsatz für 2016), dann geht es los mit einem neuen Pullover. Dazu aber ein anderes Mal mehr :-)

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Und falls ihr mal in Bielefeld seit, hier der Kontakt. Schaut mal rein!

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Wolle am Leineweber
Altstädter Kirchplatz 3
33602 Bielefeld

Lebenszeichen

Nicht, dass Ihr denkt, ich hätte mich heimlich verdrückt oder mein Blog vergessen.
Aber nein. Ganz und gar nicht.
Nur manchmal ist es das Leben, welches andere Prioritäten setzt als man selbst gerne für sich hätte. Der Burn-Out des Mannes ist auch für mich nicht so einfach und es kommt manchmal einfach viel Ungünstiges zusammen, wenn man es grad gar nicht braucht. Und es braucht Zeit. Die ein oder andere von Euch wird es wissen.

Genug geklagt: Ich stricke und nähe noch und kann Euch bald auch wieder etwas zeigen. Ich teste ein wunderbar weiches Garn von Lamana namens Nazca, versuche mich an einer Fair-Isle-Mütze und habe neben den laufenen und zahlreichen Sockenprojekten auch ein tolles Tuch auf den Nadeln. Aber erstmal feiere ich nächste Woche mein halbes Jahrhundert.

Bis die Tage. Dann auch wieder mit Fotos.
Anyusha

Dunkelbunter Weihnachtsgruss

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Euch allen wünsche ich ein unvergessliches, leckeres, verschneites nicht zu sehr verregnetes, ruhiges, geschenkereiches, friedliches und besinnliches Weihnachtsfest sowie ein paar Tage mit viel Zeit für Gemütlichkeit und natürlich noch mehr Zeit für Kreativität vor dem unvermeidlichen Rutsch ins neue Jahr. Kommt gut rein und bleibt gesund!

Man liest sich! :-)

anyusha-bis bald

Re-Jeans von Pascuali

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Eine vegane Wolle recycelt aus alten Jeans? Baumwolle habe ich bisher so gut wie gar nicht verstrickt, daher hörte sich die Anfrage von der Firma Pascuali aus Pulheim, ob ich das Garn Re-Jeans testen möchte, gleich doppelt interessant an. Und war zugleich eine Herausforderung für mich als bekennende „Weichwollestrickerin“.

Pascuali schreibt auf der Webseite dazu: „Dieses robuste Baumwollgarn wird aus recycelten Baumwollfasern hergestellt. Die Fasern stammen von gebrauchten Jeans, die Schritt für Schritt wieder bis zur Einzelfaser aufgelöst und gereinigt werden. Nach der Reinigung werden die Fasern neu gemischt und zu einem Strickgarn versponnen. Durch den Recyclingprozess erhält das Garn eine schöne rustikale und ansprechende Strukturierung. Es erinnert an Bouretteseide.“

Die Idee, ein Garn aus Denim herzustellen, dass aus gereinigten und geschredderten Jeanshosen besteht, finde ich genial. Es trifft den Zeitgeist. Dass alte Kleidung eine zweite Chance bekommt und man Dinge wiederverwertet, das passt auch in meine Vorstellung von einem nachhaltigen Leben. Daher gibt es hier schonmal ein großes Plus.

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Das Garn kommt eher robust daher und hat einen recht festen Griff. Es fühlt sich wirklich genau so an wie meine Jeans, die ich gerade trage. Schön, dass das Endprodukt seine Herkunft nicht leugnen kann. So habe ich mir vorgenommen, einen Schal daraus zu stricken. Einen Schal, den ich auch im Büro tragen kann, wo normale Wolle einfach zu warm ist. Ich selbst habe mich dann etwas schwer getan mit dem Muster für den Schal und musste erst einmal einige Versuche starten, weil mir nie etwas so richtig gefiel. Das liegt an meiner Unerfahrenheit mit Baumwollgarnen und weil ich nicht abschätzen konnte, wie welches Muster wirkt.

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Die Re-Jeans und ich haben uns aber am Ende gefunden und ich habe einen Loop-Schal angefangen, der aus einem simplen Loch- und Perlmuster besteht. Mit Nadelstärke 4,5 Millimeter geht es recht schnell voran und die Wolle strickt sich auch überraschend leicht und gut. Ich freue mich über das Experiment, mal etwas anderes als Merino, Schurwolle oder Alpaka zu verstricken. Das Wissen, eine vegane Wolle zu verarbeiten, die aus recycelter Kleidung besteht, gibt mir ein gutes Gefühl, auch wenn ich sonst ebenfalls versuche, auf die Herkunft der Garne zu achten. Paul Pascuali steht zudem persönlich dafür, dass die Produktion seiner Garne nach sozialen und ökologischen Gesichtpunkten einwandfrei erfolgt.

Mein Fazit: Einfach mal was Neues wagen ist eine gute Idee und dieses für mich neue, nachhaltig produzierte Garn macht mir nach einigen Anfangsschwierigkeiten viel Freude und ein gutes Strickgefühl dazu! Wer also auf kuschelweich verzichten kann und dafür ein robustes, aber kühles und veganes Garn sucht mit einem zudem sehr guten Preis, ist mit Re-Jeans von Pascuali bestens bedient.


Re-Jeans von Pascuali aus recycelter Baumwolle

  • Zusammensetzung: 100% Baumwolle
  • Lauflänge: 192m/100g
  • Empfohlene Nadelstärke: 4,5 – 5 mm
  • Empfohlene Maschenprobe: 28 Reihen und 20 Maschen auf 10 x 10 cm.
  • Das Garn wird im 100g-Knäuel geliefert.
  • Garnart: 4fädiger Zwirn
  • Preis: 7,49 Euro
  • Erhältlich in 10 Farben

Die 300g Wolle „Re-Jeans“ für das Projekt wurde mir von der Firma Pascuali zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Meine Meinung ist und bleibt davon unabhängig.

Stricken für Flüchtlinge – Das Ergebnis :-)

Für die Aktion „Stand up for refugees“ haben fünf liebe Leserinnen und ich fleißig die Nadeln geschwungen und warme Sachen für Flüchtlingskinder gestrickt. Bis zu diesem Wochenende habe ich Eure Strick-Spenden gesammelt und seit gestern früh ist das Paket auf der langen Reise zu seinem Bestimmungsort.

Josefine ist so lieb, das Paket persönlich am 11.12. mit in die Schweiz zu nehmen. Das hat mir viel Zollformalitäten gespart, wie das so ist mit Paketen in Nicht-EU-Länder. Das Portogeld, welches ich bekommen habe, überweise ich natürlich auf das Konto von „Stand up for refugees“, denn dass wird dort genau so dringend benötigt wie warme Sachen. Danke dafür Maria und Andrea!

Nun aber zum Wesentlichen!
Wir waren nicht viele, aber wir haben ein großes Paket voller mit Liebe von Hand gestrickter Sachen zusammen bekommen. 34 Paar Socken in den verschiedensten Größen, 12 warme und kuschelige Schals und Tücher, 8 dicke Mützen in verschiedenen Größen und 2 Paar Stulpen. Großartig! Ich bin so stolz und freue mich riesig über dieses tolle Ergebnis. Eigentlich wollte ich alles zusammen als großen Berg fotografieren, aber ich hätte es nie mehr auseinander sortieren können, so habe ich die Fotos einzeln gemacht, so dass ihr mal sehen könnt, was wir zusammentragen konnten.

Mein herzlichster Dank geht an:
Hanne Laube, Maria Gölz, Andrea Stock, Elfriede Lohse und Barbara Christoph!

Vielen Dank, Hanne!

Vielen Dank, Hanne!

Vielen Dank, Maria!

Vielen Dank, Maria!

Vielen Dank, Andrea!

Vielen Dank, Andrea!

Vielen Dank, Elfriede!

Vielen Dank, Elfriede!

Vielen Dank, Barbara!

Vielen Dank, Barbara!

Mein bescheidener Beitrag ;-)

Mein bescheidener Beitrag

Josefine, danke vielmals für die tolle Aktion und dein großes Engagement für die Flüchtlinge. Ich hoffe, es kommt noch einiges zusammen und Eurer Aufruf trägt viele Früchte und kann wenigstens einigen der Menschen ein klein wenig helfen.

anyusha

Meine neue Wind und Wetter Mütze

Wind und Wetter Muetze

Wie ich kürzlich mal wieder am eigenen Leib feststellen durfte, sind Sturm, Starkregen plus ein wackeliger Regenschirm keine gute Kombination für den armen Schirmtragenden. Kurz gesagt: Ich wurde gründlich nass und das auch noch auf dem Weg zur Arbeit. War Tage zuvor mein Blick im örtlichen Handarbeitsgeschäft auf im Wasser schwimmende Wolle samt Mütze im Inneren eines vollen Aquariums gefallen, so hatte ich jetzt um so mehr Grund, die seltsame Dekoration näher zu erforschen. Fazit: Wolle gibt es jetzt auch wasserabweisend. So eine Mütze, die vor Regen schützt, wollte ich sehr dringend haben.

Die Lösung war einfach, denn mit 8,95 Euro und einem 100 Gramm Knäuel Schachenmayr Boston Aqua Protect konnte ich loslegen. Was die Wolle so besonders macht, musste ich erstmal in Ruhe nachlesen. Sie wird sozusagen beschichtet und das hält die Nässe draußen. Schachenmayr nennt das Ganze Bionic-Finish®Eco, da es der Natur nachempfunden ist. Sogar Wäschen bei 30 Grad übersteht dieser Schutz. Das Material selbst besteht aus 70 Prozent Polyacryl + 30 Prozent Schurwolle (superwash). 100 Gramm der Wolle haben eine Lauflänge von 103 Metern und sollen mit Nadelstärke 7-8 gestrickt werden. Meine Mütze ist freihand und ohne Anleitung mit Nadelstärke 7 entstanden. Die Form ist nicht zu eng und sogar für einen anständigen Pompom hat es noch gereicht.

Ach ja, stricken lässt Sich das Garn super und ich werde ganz sicher noch weitere Mützen daraus machen. Bald ist Weihnachten! ;-)

anyusha

Strickaktion für „Stand up for refugees“

Ostern-Babysocken

Heute möchte ich Euch gerne ein Spendenprojekt  vorstellen, welches mir sehr am Herzen liegt. Es geht auf die kalte Jahreszeit und auf Weihnachten zu. Das merkt Ihr sicher auch daran, dass es wieder zahlreiche Spenden- und Strickaktionen in den Blogs gibt. Zum Beispiel „Ein Schal fürs Leben“ von der Zeitschrift Brigitte oder die Aktion vom Smoothie-Hersteller Innocent, der wie jedes Jahr kleine Mützchen für den guten Zweck sammelt.

Etwas für den guten Zweck zu Stricken und jemanden damit glücklich zu machen, der es wirklich mehr als nötig braucht, das ist auch das Ziel der Aktion, die Josefine de Groot jetzt ins Leben gerufen hat. Josefine ist eine junge Studentin aus der Schweiz, die ehrenamtlich bei der Organisation „stand up for refugees“ mitarbeitet. Es handelt sich um eine sich selbst organisierende Gruppe von Helfern, die Kleider, Essen, Medizin und anderes sammelt und die Sachspenden direkt zur Balkanroute transportieren, um sie dort zu verteilen. Alles wird ausschließlich von Freiwilligen auf die Beine gestellt. Mehr über diese Gruppe könnt ihr auf ihrer neuen Facebookseite lesen.

Nun steht der Winter vor der Tür und es herrscht akuter Wintersockenmangel! Und die Zeit drängt!
Josefine hat mir einen Brief für Euch geschrieben, den ich gerne hier einstellen möchte mit der Bitte, uns zu unterstützen. Damit nicht jede/r von Euch ein Päckchen oder einen Maxibrief in die Schweiz schicken muss, werde ich auch gerne die Sachen bei mir in Bielefeld sammeln und dann im Paket verschicken.

Das bekommen wir doch hin und helfen, oder?
Mailt mir einfach oder kommentiert hier im Blog, wenn ihr dabei seit!

Hier Josefines Brief:

Liebe Freunde des Strickens,

Der Winter naht, die Nase läuft, die Füsse frieren.
Schon vor einigen Wochen habe ich meine selbstgestrickten Socken aus dem
Schrank geholt. Als ich erfahren habe, das es an der Balkanroute akut an warmen
Wintersocken fehlt, war mir klar: Da müssen selbstgestrickte Wollsocken hin!
Meine Idee ist es, so viele Menschen wie möglich zu erreichen, die bereit sind
ein oder zwei Paar Socken zu stricken. Diese werden an die unten genannte
Adresse geschickt und wir verfrachten sie direkt zur Balkanroute.
Wir sind „stand up for refugees“. Eine Organisation bestehend aus
Privatpersonen die ausschliesslich ehrenamtlich helfen. Wir sammeln
Sachspenden, sortieren und verpacken sie, fahren sie zur Balkanroute und
verteilen sie an die Flüchtenden.
Gebraucht werden Socken für Kinder, Männer und Frauen.
Aber nicht nur Socken geben warm. Möchte man einen Schal, eine Mütze
oder ähnliches stricken, nehmen wir diese Spenden mit einem Lächeln an,
das uns bis zu den Ohren geht!

Unsere Adressen:
Stand up for refugees C/o boutique art de street
Unionsgasse 12
2501 Biel
Schweiz

Unsere Facebook Seite: https://www.facebook.com/standupforrefugeesch/?fref=ts
Bitte schreibt die Grössen an und schickt euren Namen mit ein, damit wir uns
bei euch gebührend bedanken können!

Bei weiteren Fragen schreibt mir doch auf Facebook: Josefine de Groot
Oder per E-Mail: josefine.degroot@gmail.com

Schon mal im Voraus:
Tausend Dank für euren Einsatz!!

Mission Anti-Motte mit Perla Natura

Ich muss erstmal etwas ausholen. Wird also länger ;-)
Schon in einigen Blogs habe ich Posts über Kleidermotten gelesen und mir sich auch schon mal die Produkte von Perla Natura aufgefallen. Aber mehr auch nicht, denn wo keine Motten, da auch kein Bedarf. Die ein oder andere Motte flog durchs Zimmer, angelockt durch Licht, gejagt von den Katzen. Irgendwann habe ich eine Mottenfalle besorgt, weil immer noch dann und wann eine rumflatterte und damit habe ich dann einige weitere um ihr Leben gebracht.

Nichts ahnend, dass Brüder und Schwester der Opfer sich sicher schon da und dort in schummerigen Ecken eifrig um die Familienplanung kümmerten. Taten sie aber. Eine Mottenplage hatten wir nie, aber es schwirrte immer mal eine herum. Irgendwann hat es mich dann aber doch gesorgt. Weniger um die Wollvorräte, denn die waren immer in Zipperbeuteln, aber man besitzt ja auch noch Kleidung, Decken, Schuhe und so. Und als der Lieblingsmensch seine alte Hausjacke aus Wolltweed aus der Übersommerungskiste nahm, waren dort üble Löcher drin… Mehr als ärgerlich. Was wir konnten, wurde schon mal entsorgt, alles gereinigt und kontrolliert.

Motten fliegen nicht mehr umher, die Fallen bleiben im Moment leer. Vielleicht sind sie vernichtet, vielleicht auch nicht. Denn Motten schlüpfen bei sinkenden Temperaturen nicht. Ihre Eier aber überleben problemlos zwei Jahre. Wenig schöne Aussichten, wenn man sich das mal vorstellt. Wohlmöglich muss dann im nächsten Sommer eine weitere Jacke daran glauben. Oder doch meine Wolle. Und vor allem ist mir beim Aufräumen eine lebende Mottenlarve begegnet, echt unschön!

Also höchste Zeit, etwas zu tun. Leider steht man recht ratlos in der Gegend. Lavendelsäckchen, Klebefallen, alles luftdicht verpacken, gut schließende Schränke, das fällt einem sofart ein. Es mangelt bei uns vor allem an den Schränken. Unsere Kleidung befindet sich zwar zum Teil in welchen, ein Großteil hängt aber auch auf Garderobenstangen frei im Raum. Da hilft so ein Lavendelsack oder Zedernholzanhänger nur bedingt und probiert habe ich das schon. Und gar nicht ins Haus kommt mir Chemie, denn die beiden Mietzekater und wir stehen da ganz und gar nicht drauf. Nach einem ganz netten Kontakt und kompetenten Antworten auf meine Fragen habe ich von der Firma Perla Natura freundlicherweise eine Reihe von biologischen Produkten bekommen, die vorrangig erstmal zur Vor- und Nachsorge bei Mottenbefall dienen.

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Optisch schon mal sehr gelungen, finde ich. Okay, das ist nicht das Ausschlaggebende, schon klar. Neben einer Klebefalle in einer faltbaren Schrankbox habe ich zwei Duftschachteln für den Schrank bekommen, eine mit Lavendelblüten, die andere mit Zedernholzspänen. Beide riechen sehr gut. Für mich, hoffentlich weniger für Motten. Dazu gab es ein Spray zur Möbelpflege für Holz und ein Textilschutzspray mit Neemöl. Das Textilschutzspray interessiert mich hierbei ganz besonders. es erscheint mir auch sinnig im Kampf gegen das Viechzeug. Neemöl riecht zudem sehr gut. Für mich war und ist vor allem von Vorteil, dass dieses Spray im Gegensatz zu anderen Produkten rein ist und kein Teebaumöl oder ähnliches enthält, welches den Katzen schaden könnte oder gar mehr. Damit habe ich kleine Stoffstücke besprüht und diese in meine verstauten Kleiderkisten gelegt. Das ist schon mal ein guter Anfang und wirklich sehr angenehm im Geruch. Als nächsten Schritt werde ich die Möbel im Schlafzimmer mit der Möbelpflege verwöhnen. Es besteht aus Lavandinöl und Carnaubawachs. Carnaubawachs kennt und schätzt der Lieblingsmensch als gelernter Tischler. Und Lavendinöl, also Lavendel, ist immer gut. Diese Mixtur soll Kleidermotten davon abhalten, überhaupt erst Schränke aufzusuchen.

Alles in allem bin ich erfreut über die Produkte, es ist alles auf rein biologischer Basis und verträglich für Umwelt, Tier und Mensch. Ausgenommen hoffentlich die Motten, die den Geruch nicht mögen. Ich werde es testen und Euch berichten. Vermutlich dauert es eine Weile und ich überlege auch noch, den Motten den Krieg gleich auf ganzer Linie zu erklären und mit die hochnützlichen Schlupfwespen zu bestellen, die als natürliche Feinde Motteneier aufspüren und fressen. Leider ist das nicht ganz günstig, aber die Schwester des Lieblingsmenschen hat damit nach lagem Testen verschiedenster Drogeriemarktprodukte sehr gute Erfolge erzielt, nachdem sich ihr geliebter Wollteppich in eine Mottenmassenunterkunft verwandelt hatte.

Ich teste jetzt erstmal in Ruhe und berichte später über meine Ergebnisse!

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Dies ist ein Post, für den mir die Firma Perla Natura ihre Produkte zur Vor- und Nachsorge bei M0ttenbefall zur Verfügung gestellt hat – Meine Meinung ist und bleibt davon unabhängig!